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Bezeichnung eines Rotors mit horizontaler Achse, der sich auf der windabgewandten Seite des Turms befindet. Diese Position ermöglicht es dem Rotor bei entsprechender technischer Einrichtung, wechselnden Windrichtungen zu folgen. Er könnte daher auf das aktive Einrichten des Rotors auf die Windrichtung (Azimut-Regelung) verzichtet werden - mit entsprechender Energieersparnis. Dreht sich die Rotorgondel jodoch mehrmals über den 360°-Winkel hinweg, entstehen in Gondel und Turm Kabelverwicklungen, die wieder rückgängig zu machen sind (WKA). Eine stärkere Windbelastung können die Rotorblätter durch kurzzeitige Biegung auffangen, vorausgesetzt, sie sind weniger starr ausgelegt; unerwünschte Luftverwirbelungen oder gar eine Kollision mit dem Turm sind konstruktionsbedingt ausgeschlossen. Allerdings durchläuft jedes Rotorblatt bei einer Nabenumdrehung einmal den Windschatten des Turms, was zu einer Beeinträchtigung der Leistung führt.